Will Ferrell, entweder man mag ihn oder man hasst ihn. Bei mir ist es ersteres, in meinen Augen ist er einer der witzigsten Komiker aus Hollywood und vermochte es schon mehrmals in jüngster Zeit, mich zum Lachen zu bringen, was bei einer Amiproduktion in der Regel keine einfache Übung ist.
Vorneweg: er überzeugt auch in The other Guys! Er spielt zwar mal wieder den superschrägen Volltrottel, aber das kriegt er so gut auf die Reihe, dass ich mich teilweise richtiggehend kringeln musste vor Lachen. Als Kontrast steht ihm Mark Wahlberg zur Seite, der einen durch und durch jähzornigen und aggressiven Cop spielt.
Die beiden sind Partner bei der NYPD und hüten den Schreibtisch. Allen (Will Ferrell) tut das freiwillig, Terry (Mark Wahlberg) hingegen überhaupt nicht, da er strafversetzt wurde, nachdem er Derek Jeter ins Bein geschossen hatte.
Nun, als Bürohengst scheint man bei der Polizei zu den Losern schlechthin zu gehören. Den Heldenstatus der beiden Supercops Highsmith (Samuel L. Jackson) und Danson (Dwayne Johnson) wird man, am Schreibtisch sitzend, nie erreichen. Doch als die beiden Haudegen bei einem Einsatz draufgehen (eine Wahnsinnsszene übrigens), sieht Terry die Chance, in deren Fussstapfen zu treten. Er schafft es sogar, Allen zu einem Ausseneinsatz zu überreden. die Sache steht und das Abenteuer beginnt.
Tja, die Odyssee beginnt und die beiden Unglücksraben stapfen von einem Fettnäpfchen ins nächste. Doch so ganz nebenbei lösen sie dann doch noch einen der grössten Fälle, obwohl ihnen das mal rein gar niemand zugetraut hätte.
Während ihren Ermittlungen stellt sich heraus, dass Allen ein unglaublicher Frauenmagnet ist und früher als Zuhälter seine Brötchen verdient hat, Terry lernt Allen’s völlig durchgeknallte Exfrau kennen und versucht, seine eigene Liebe wieder zu gewinnen. So oder so passiert allerhand seltsames, was hauptsächlich auf die dümmlichen und eigenartigen Ermittlungsmethoden der beiden zurückzuführen ist.
Es sind die absolut schrägen und skurrilen Situationen, in die sich die Beiden ständig begeben, die für Lacher sorgen. Gut, man muss, wie erwähnt, Will Ferrell mögen. Mir gefällt in dem Film Mark Wahlberg allerdings wesentlich besser. Sein Charakter ist so von Wut zerfressen, dass es fast schon beängstigend ist. Seine Ausbrüche und Hasstiraden sind genial, vor allem, wenn sie gegen den sensiblen Allen gerichtet.
Sicher eine der besseren Komödien, die in letzter Zeit gelaufen sind… vor allem wenn man auf die etwas grobe Art steht, wird man hier vollends bedient!
Einziger Minuspunkt meinerseits: auch diese Komödie funktioniert im Grundprinzip nach dem Schema F… storymässig und vom Plot her also sicher keine Offenbarung.




(4/5)
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