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	<title>eichruss - Filmgeschehen und so</title>
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	<description>Film allgemein, Filmmeinungen, Serien, Neuigkeiten</description>
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		<title>Ein offener Brief an Hollywood</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 10:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eichruss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cinemaniac]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Hollywood, du erinnerst mich je länger je mehr an die Karriere von einem deiner bekanntesten Söhne &#8211; Elvis. Du hast in deinen jüngsten Tagen die Welt auf den Kopf gestellt, hast gar revolutionäres geschaffen und die Leute durch Innovation und noch nie Dagewesenem begeistern können. Elvis, so gut er auch war, beendete seine Karriere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Hollywood, du erinnerst mich je länger je mehr an die Karriere von einem deiner bekanntesten Söhne &#8211; Elvis. Du hast in deinen jüngsten Tagen die Welt auf den Kopf gestellt, hast gar revolutionäres geschaffen und die Leute durch Innovation und noch nie Dagewesenem begeistern können. Elvis, so gut er auch war, beendete seine Karriere als lächerlich gekleideter Entertainer in Las Vegas, in welcher er dem Publikum eine lustlose Schnulze an der anderen vorträllerte. Fett und hässlich, mit Pillen zugedröhnt verabschiedete er sich von dieser Welt.</p>
<p>Nun, bei dir sehe ich ähnliche Tendenzen. Du wurdest unter dem Namen «Traumfabrik» bekannt, hast eine Reihe von begnadeten Schauspielern der Öffentlichkeit präsentiert und unsterbliche Klassiker der Filmgeschichte entspringen deiner Feder. Deine Fantasie, dein Charme und deine Qualitäten liessen mich zu einem deiner vielen Verehrer werden.</p>
<p>Doch was ist nur mit dir geschehen? Du bist stinkfaul geworden und begnügst dich mit Remakes, Fortsetzungen und wärmst jeden Mist prinzipiell neu auf. Du lässt es zu, dass miserable Schauspieler wie Shia LaBoef oder Adam Sandler zu den Topverdienern gehören. Du wagst rein gar nichts mehr, indem deine Horrorfilme seicht und deine Komödien zu wenig bissig sind… und wenn du mal etwas Experimentelles probierst, dann klaust du aus Europa. Du schaffst es sogar, altbewährtes wie Indiana Jones oder Star Wars zu verhunzen.</p>
<p>Früher sah ich Bela Lugosi als Dracula, heute muss ich mich mit Robert Pattinson in Twilight rumschlagen. Früher heizten Burt Reynolds und Steve McQueen über die Strassen, heute driftet Vin Diesel ein bisschen um die Kurven. Früher hast du mir mit Pet Cemetery die erste schlaflose Nacht voller Angst beschert, heute gähne ich bei Saw Teil 24.</p>
<p>Ich weiss, du kannst es besser! Gib dir doch einfach mal wieder ein bisschen Mühe! Nimm dir doch mal ein Beispiel an deinen Serien, die du so produzierst, da klappt es ja schliesslich auch.</p>
<p>Liebe Grüsse, dein etwas verbitterter Fan.</p>
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		<title>Peliculas en Espanol</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 13:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eichruss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cinemaniac]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[spanische Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Es eine kleine Pause zu nennen wäre schon fast ein wenig vermessen, habe ich doch schon seit Monaten nichts mehr in meinen kleinen, feinen Blog geschrieben. Ich entschuldige mich mit der banalen Ausrede einer kreativen Schaffenspause. Damit dürften hoffentlich alle Skeptiker und notorischen Drängler eine plausible Antwort haben. Nun, bevor ich jetzt ausführlich von meinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es eine kleine Pause zu nennen wäre schon fast ein wenig vermessen, habe ich doch schon seit Monaten nichts mehr in meinen kleinen, feinen Blog geschrieben. Ich entschuldige mich mit der banalen Ausrede einer kreativen Schaffenspause. Damit dürften hoffentlich alle Skeptiker und notorischen Drängler eine plausible Antwort haben. Nun, bevor ich jetzt ausführlich von meinem bisherigen 2011 berichte, möchte ich eigentlich nur eine kleine Station in dem durchaus turbulenten Jahr anschneiden.</p>
<p>Das Jahr hat gut angefangen… sehr gut! Den April und Mai habe ich im sonnigen Malaga und im beschaulichen Cadiz an der spanischen Südküste in Andalusien verbracht. Primär ging es mir darum, der spanischen Sprache mächtig zu werden und, ich gebe es ja zu, mal ein wenig zu entspannen und andere Tapeten aufzuziehen. Eine Sprache zu lernen ist dann wohl am einfachsten, wenn man darin eintaucht, sich damit umgibt und aktiv Gespräche sucht. Da letzteres unter Umständen schwierig war, habe ich, nebst Büchern wälzen, an und wann auch spanische Filme geschaut. Zugegeben, der Kinofleck Spanien ist mir bis anhin nicht wirklich ins Auge gestochen, aber nachdem der ein oder andere iberische Streifen über meinen Bildschirm geflackert ist, muss ich ganz klar sagen, dass aus der Ecke einige wirklich lohnenswerte Perlen zu finden sind.</p>
<p>Hiermit möchte ich einige dieser Perlen (obwohl, einige davon wird man bestimmt kennen) vorstellen. Es sind nicht unbedingt alles Filme aus Spanien, sondern teilweise auch aus Südamerika. Ich werde diese Liste beliebig fortsetzen, je nach dem, was mir noch in die Finger kommt.</p>
<h3>Y tu mama también</h3>
<p>Ein klassischer Teeniefilm, denkt man sich, wenn Y tu mama también schaut. Der Film erzählt die Geschichte zweier Freunde, die das grosse Abenteuer des Lebens suchen. Dass da die Liebe, eine ordentliche Portion Sex und das Erwachsenwerden eine Rolle spielen,  liegt bei zwei jungen Schnöseln auf der Hand. Eben jenes Abenteuer finden die Beiden in einer weitaus älteren Frau, welche sie zu einem Roadtrip zu einem entlegenen, wunderschönen Strand begleitet. Dass das Reiseziel frei erfunden ist, wissen natürlich nur die beiden Jungs. Unterwegs passiert dann, was halt passieren muss: eine Odyssee von Sex, Liebe, Misstrauen und Freundschaft beginnt. Der Film zeigt dabei genreuntypisch viel Gefühle und Tiefgang und entwickelt sich zu einer Tragikomödie, die zum Nachdenken anregt. Insbesondere der grandiose Schluss rundet den sonst schon starken Film ab.</p>
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<h3>Amores Perros</h3>
<p>Drei Geschichten, ein Film und alles dreht sich um Hunde. Klingt skurril, ist es irgendwie auch. Alles beginnt mit einem fatalen Autounfall, der einen wilden Ritt durch drei völlig unterschiedliche Storylines einläutet. Kampfhunde, Schosshündchen, des Menschen bester Freund… so könnte man die drei Teile grob aufsplitten. Das wirre Zusammenspiel lässt den Zuschauer erst mal im Dunkeln stehen, kombiniert dann aber gekonnt die Puzzleteile zu einem kompletten Bild. Amores Perros ist wild, actiongeladen, eigenständig aber auch sensibel, ruhig und gefühlvoll. Es mag durchaus Genrevertreter geben, die ähnliche Konzepte aufgreifen (Stichwort Guy Ritchie Filme), aber die konsequente Abwechslung von hart und weich, schnell und langsam und das geniale Strickmuster der Story, sowie das gelungene Setting und die überzeugenden Schauspieler (Gael Garcia Bernal in einer Hauptrolle ist grandios… spielt übrigens auch in y tu mama también mit) sind meiner Meinung nach einzigartig.</p>
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<h3>Matando Cabos</h3>
<p>Auch Matando Cabos spielt mit mehreren Storylines und kombiniert diese gegen den Schluss, gesalzen mit ein paar bitterbösen Szenen und einigen wirklich grandiosen Stunts. Vieles hat man bereits in anderen Filmen in irgend einer Art gesehen, auch hier wage ich den direkten Vergleich mit Snatch, zumindest was die Machart betrifft. Skurrile Gestalten, eine rasant erzählte Geschichte, viel schwarzer Humor und der «europäische Charme» machen Matando Cabos durchaus sehenswert.</p>
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<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 15px; font-weight: bold;">Sin Nombre</span></p>
<p>Ein etwas schwer zu schluckender Brocken. Sin Nombre erzählt die Geschichte von el Casper der brutalen MS-13, welcher einen Zug mit Flüchtlingen überfallen soll. Vorbefangen durch tragische Vorfälle in der Gang wendet er sich dann aber gegen seine Verbündeten und begleitet die Flüchtlinge auf ihrer Reise in die USA, ständig mit der Angst im Nacken, jederzeit von seinen ehemaligen Kollegen geschnappt (und getötet) zu weden. Im Zug lernt er Sayra und deren Familie kennen, schon bald entwickelt er Gefühle für sie. Sin Nombre ist eine tragische Angelegenheit, mit sehr viel Liebe zum Detail versehen. Der Film stellt die zwischenmenschlichen Beziehungen und das Wechselbad von gut und böse in geschickter Weise dar. Die gesellschaftskritische Note verleiht der Erzählung zudem ihren letzten Schliff.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dxJ41pQsXzQ&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/dxJ41pQsXzQ&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<h3>Rec / Rec 2</h3>
<p>Blair Witch Project war der erste Genrevertreter, der sich der First-Person-Perspektive bediente. Billige Kopien gibt es wie Sand am Meer. Rec bildet hierbei eine Ausnahme, weil er zum einen das stilistische Mittel der Amateurkamera nicht übertreibt und es in diesem Fall wirklich sehr schön zur Geltung kommt. Vorneweg: Rec ist definitiv nichts für zartbesaitete Zeitgenossen, der Gewaltgrad hält sich zwar in Grenzen, aber die Schockmomente sind richtig hart! Die Story ist erwartungsgemäss relativ simpel… ein Fernsehteam begleitet eine Feuerwehreinheit zu einem hermetisch abgeriegelten Haus, in dem eine Seuche ausgebrochen sei. Nächstes Stichwort: Zombies! Das wärs eigentlich im Groben. Keine wahnsinnig kreative Ideenexplosion, aber dafür genial umgesetzt. Ich wage zu behaupten, noch nie im Kino dermassen meine Finger in die Sitzlehne gekrallt zu haben als bei Rec. Die Schockeffekte sind durchaus etwas vom besten und härtesten, was ich je gesehen habe. So richtig in sich hat es allerdings das Finale… total verstörend, permanentes kalt-den-Rücken-runterlaufen inklusive. Der zweite Teil schlägt ungefähr in die selbe Kerbe und ist ebenfalls zu empfehlen.</p>
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<h3>También la lluvia</h3>
<p>Vorneweg: ich habe den Film auf Spanisch mit holländischen Untertiteln gesehen, von dem her hoffe ich mal das möglichst Beste wiederzugeben. Im Film gibt es eigentlich zwei Storylines. Zum einen das engagierte Filmteam, welches in Bolivien einen Film über Christoph Kolumbus drehen will und zum anderen die Missstände vor Ort, da das Wasser in jenem Gebiet verstaatlicht werden soll. Da viele lokale Statisten in dem Film mitspielen, wird das Team mehr und mehr in die Geschehnisse verstrickt und findet sich schon bald in einem wahren Krieg zwischen Autoritäten und Bevölkerung wieder. Die Frustration einiger Teammitglieder schwanken über zu Engagement und Sympathie zu den gebeutelten Bewohnern. Das unglaubliche daran: der Film basiert auf Tatsachen!</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FaiuQX1epts&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FaiuQX1epts&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
<h3>Secuestrados</h3>
<p>Ein bitterböses Machwerk! Eine Familie zieht um und noch bevor die letzten Kartons ausgeräumt wurden, stehen schon die ersten Einbrecher im Wohnzimmer. Ab hier beginnt eine gnadenlose Spirale der Gewalt und des Terrors. Es fällt einem manchmal fast schon schwer, die Augen dem Geschehen auf der Leinwand zu widmen. Wer auf Filme im Stil der jüngsten französischen Horrorwelle steht, darf Secuestrados mit bestem Gewissen seine Aufmerksamkeit schenken.</p>
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		<title>Kurzfilm &#8211; Nullpunkt</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 13:59:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unser Erstlingswerk hat das Licht der Onlinewelt erblickt! Ich freue mich, euch allen den Kurzfilm Nullpunkt präsentieren zu können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Erstlingswerk hat das Licht der Onlinewelt erblickt! Ich freue mich, euch allen den Kurzfilm Nullpunkt präsentieren zu können.</p>
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		<title>Ein paar Tipps zum Filmdreh</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 19:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eichruss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Zusammenfassung / ein Erfahrungsbericht, wie wir unseren Kurzfilm von A – Z erlebt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, ich möchte mich ganz und gar nicht rühmen, jetzt «endlich» auch zu den Filmemachern zu gehören. Der Job ist hart, teilweise sogar richtig mühsam, aber es macht halt irgendwie trotzdem Spass. Und das ist es ja auch, was unter dem Strich zählt. Das letzte halbe Jahr war ich mit Kollegen in einem Kurzfilmprojekt involviert und, was meinen Part betrifft, konnte ich gestern endlich den letzten Arbeitsschritt abhaken. Der Prozess war eine grandiose Erfahrung, wir alle haben bei Null angefangen, waren voller Euphorie und wurden, öfters als uns lieb war, immer wieder auf den Boden der harten Realität zurückgeschmettert. Wir sind Amateure, das muss hier gesagt sein, wir haben weder die Fähigkeiten von Profiregisseuren und -schauspielern, noch das nötige Kleingeld, um solche zu engagieren, trotzdem sind wir, so denke ich, einen grossen Schritt vorwärts gekommen, wenns um die Realisierung von Filmprojekten geht.</p>
<p>Und genau dies hat mich dazu bewegt, einen Blogeintrag zu verfassen, der genau diese Erfahrungen behandeln soll. Es gibt Unmengen zu beachten, ich möchte versuchen, all diese Punkte irgendwie zusammenzufassen.</p>
<p>Wie erwähnt, wir sind keine Profis, das hier soll auch in keinster Weise irgendwelche Filmprofessoren oder sonst wen beeindrucken, es ist vielmehr ein Erfahrungsbericht. Kommentare sind selbstverständlich erwünscht!</p>
<h2>Vorbereitung</h2>
<p>Meiner Ansicht nach der wichtigste Punkt überhaupt! Geht nicht da raus und filmt einfach mal drauf los… ihr werdet scheitern. Das klingt hart, ist aber so.</p>
<h3>Story, Drehbuch, Dialoge und Storyboard</h3>
<p>Was für eine Geschichte wollt ihr erzählen? Wichtig ist, dass ihr das Ganze ausfeilt und nicht einfach den erstbesten Entwurf nehmt. Besprecht eure Idee im Team und dann solltet ihr auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Das Wichtigste ist wohl, dass alle hinter der Story stehen können. Überlegt euch zu dem Zeitpunkt schonmal grob, wie und wo ihr die entsprechenden Szenen drehen wollt und gebt einen ersten Entwurf auch gut und gerne mal einer Vertrauensperson zum durchlesen… bedenkt, dass für euch die Geschichte klipp und klar ist, für Aussenstehende allerdings verwirrend sein könnte, der rote Faden und die Logik müssen beibehalten werden. Achtet auch auf ein angenehmes Stimmungsbild: eine Pointe, Höhen und Tiefen, das ist das A und O. Wenn euer Drehbuch fertig ist, dann sollte es diesen Zustand auch beibehalten! Nachträgliche Änderungen an der Geschichte sind der Horror und bringen nur das Konzept durcheinander.</p>
<p>Sobald ihr eure Geschichte habt, solltet ihr nach passenden Schauspielern Ausschau halten. Das müssen nicht zwingend irgendwelche erfahrene Leute sein… wir haben beispielsweise im Kollegenkreis gesucht und auch was gefunden. Was wir leider (mal wieder) merken mussten: heutzutage scheint Verbindlichkeit keinen Stellenwert mehr zu haben, so sind uns dann auch tatsächlich 3 (!) Schauspieler wieder abgesprungen. Macht also den Leuten klar, dass ihr es ernst meint. Danach solltet ihr auch schon gleich an den Charakteren feilen. Ihr könnt Lebensläufe, Charakterzüge etc erstellen. Je detaillierter ein Charakter beschrieben wird, desto besser kann man sich als Schauspieler in ihn «hineinleben».</p>
<p>Die Dialoge sind eine knifflige Sache. Wir alle denken von uns, dass wir einen Text locker zusammenbasteln können, aber so einfach ist das leider nicht. Wir haben zum Beispiel in einem ersten Entwurf einen katastrophalen Text gehabt und auch in unserer finalen Version sind die Dialoge nicht wirklich super, das muss ich zugeben. Nehmt euch also genügend Zeit und feilt an den Dialogen. Das Ganze sollte natürlich sein und, das ist ausgesprochen wichtig, zum jeweiligen Charakter passen. Gebt euren Schauspielern ein Mitspracherecht. Wenn jemand einen Dialog aufgetischt kriegt, dessen Sätze er niemals im richtigen Leben so sagen würde, dann solltet ihr ihn umschreiben, weil das Gesprochene sonst automatisch holzig und künstlich wirkt.</p>
<p>Ihr habt jetzt eigentlich fast alles! Was noch fehlt, ist der Film selber. Und zwar derjenige, der vor eurem geistigen Auge spielt. Ihr solltet nun eigentlich schon genau wissen, wie die jeweiligen Szenen auszusehen haben. Daher erstellt ihr nun das Drehbuch… was wird wann und wo und wie gedreht. Je genauer ihr das notieren könnt, umso besser. Ein Storyboard ist natürlich auch eine grossartige Hilfe. Ihr müsst keine Künstler sein, einfache Skizzen reichen völlig aus, um die Szene bildlich aufs Papier zu bringen. Auch hier gilt: eine abgesegnete Version ist unantastbar!</p>
<h3>Drehorte und Equipment</h3>
<p>Wo wollt ihr euren Film drehen? Braucht ihr dazu nur ein übliches Wohnzimmer oder benötigt ihr verschiedene Settings an unterschiedlichen Orten? Letztes war bei uns der Fall und es sei gesagt: es klingt einfacher, als es ist! Wenn ihr Aussenaufnahmen habt und die in eurem Drehbuch/Storyboard notiert sind, dann klappert am besten eure Umgebung ab. Meistens werdet ihr ja bestimmt schon gewisse Orte im Kopf haben… checkt trotzdem die Lage ab! Achtet dabei auf alles Mögliche, was euch irgendwie beim Drehen beeinflussen könnte: Verkehr, Anwohner, Beleuchtung und so weiter. Ein Beispiel: wir haben an einer Tankstelle gedreht, als plötzlich um 1:00 Uhr die Strassenbeleuchtung ausging. Zudem wichtig: informiert Anwohner und holt eine Erlaubnis ein, wo eine solche benötigt wird. Die meisten Leute reagieren ziemlich locker auf Filmdrehs, wie wir merken mussten. Wenn ihr euch unsicher seid, macht besser einen schriftlichen Vertrag ab. Wir hatten das Pech, bei einem Drehort mit der «falschen» Ansprechsperson den Termin abzumachen, nur mündlich, wohlverstanden. Dessen Vorgesetzte hat uns dann kurz vor dem Dreh einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also: Vorsorgen ist besser als improvisieren! Und geht bitte nicht bei den Leuten vorbei und sagt, dass ihr morgen dann mal loslegen werdet. Nachsichtig sein nützt viel, auch in dem Bereich.</p>
<p>Habt ihr eure Drehorte, sollte es ans Materielle gehen. Die Requisiten sind da schon mal so eine Sache: vieles hat man irgendwo im Haushalt, sobald es aber etwas spezieller sein soll, muss man natürlich die nötigen Hebel in Bewegung setzen. Wir mussten uns beispielsweise ein Auto zulegen und uns um eine Schrotflinte kümmern. Da muss man kreativ sein, denk ich mal. Und man sollte sich nicht scheuen, den ein oder anderen Geldbetrag aufzuwerfen. Auch hier gilt: wer sucht, der findet; seid kreativ! Ich meine, wir haben unser Auto für 500 Franken gekriegt, das ist nicht viel! Am besten sammelt ihr übrigens die Requisiten und verstaut sie gleich ein einem Ort. Nichts schlimmeres, als wenn jeder dran denken muss, was er noch alles zum Dreh mitschleppen soll.</p>
<p>Das Equipment, um euern Film in den Kasten zu kriegen, wäre der nächste Schritt. Prinzipiell braucht ihr natürlich mal eine Kamera. Wenn ihr die Möglichkeit habt, nehmt unbedingt mit 1080p auf digitalen Medien auf. Wir haben zwar auch mit 1080 aufgenommen, allerdings alles interlaced und auf HD-DV-Bändchen, was im Endeffekt Qualitätsverlust und Mehraufwand bedeutet. Dann brauchts selbstverständlich entsprechende Stative, auch eine Steadicam (oder zumindest Ähnliches) ist nie schlecht. Hier müsst ihr hauptsächlich auf euer Storyboard und euer Drehbuch achten… lotet aus, ob ihr mit «Standardequipment» zurechtkommt. Zur Kamera selber sollte gesagt sein, dass ihr genug Akkus und Datenspeicher dabei habt. Man kennt das, es scheitert meistens an den banalen Dingen. Kameras kann man übrigens in guten Fotogeschäften mieten. Hier würde ich unbedingt auf Qualität setzen und eher ein hochwertiges Modell ausleihen. Vor allem bei dunkleren Aufnahmen werdet ihr froh sein, da eine Standardkamera mit hohen ISO-Werten meistens nicht mehr zu gebrauchen ist. Falls ihr Zeitlupe plant, schaut darauf, dass eure Kamera mit 60 fps aufnehmen kann, dann habt ihr auch bei langsamem Abspielen noch immer ein flüssiges Bild. Ach ja, vor dem Dreh solltet ihr eure Kamera gleich mal an den Drehorten testen, man weiss ja nie.</p>
<p>Für den Ton nehmt ihr ein externes Mikro, basta! Alles andere ist eine Bastelei. Funkmikrofone sind top, kosten aber unter Umständen ein halbes Vermögen. Ansonsten gehts natürlich auch mit Audiokabel und Richtstange, die dann halt irgendwer bedienen muss.</p>
<p>Was braucht ihr noch? in den allmeisten Fällen wohl eine passende Beleuchtung. Wir haben handelsübliche Scheinwerfer auf Stativen eingesetzt, starke und weniger starke. Dazu haben wir kleinere Innenräume mit dimmbaren LEDs ausgeleuchtet. Eventuell ist zusätzlich ein Reflektor ganz praktisch? Hier könnte man mit weissen Regenschirmen oder Wärmematten arbeiten, da kann man gut und gerne Eigenkonstruktionen verwenden, denk ich mal.</p>
<p>Und der Klassiker zum Schluss: ein Generator für den Strom, mit viel, viel Kabel, damit er auch wirklich weit weg stehen kann und nicht stört.</p>
<p>Was wir sonst noch verwendet haben? Nun, erwähnenswert wäre da noch ein externer, handelsüblicher TFT-Monitor, um das Bild live zu überprüfen, da das Display in der Kamera alles meistens ein bisschen dunkler darstellt.</p>
<p>Und dann wären da halt noch die kleinen Helferlein: Stirnlampe bei Nachtaufnahmen, Funkgeräte und so weiter.</p>
<p>Denkt an die kleinen Dinge! «Be prepared for the unexpected»… bei unserem Wagen ist in einer Nacht die Batterie abgelegen und wir mussten x Kilometer fahren, um ein Überbrückungskabel zu holen. Ein anderes Mal wollten wir eine Schussszene bei Nacht drehen, die Flinte war aber noch nicht vor Ort. Als wir drehen wollten, war die Morgendämmerung schon da.</p>
<h2>Der Dreh an und für sich</h2>
<h3>Hierarchie und Jobs</h3>
<p>Der Regisseur hat das letzte Wort! Es gibt nur einen Regisseur! Wir gingen das ganze zuerst relativ locker an, man macht das Projekt ja unter Kollegen. Nur war das Problem, dass wir ständig angefangen haben, über irgendwelche Einstellungen zu diskutieren. Das kostet unfassbar viel Zeit und ist völlig unnötig! Daher habe ich auch erwähnt, dass das Drehbuch unantastbar bleibt… und eben: es gibt eine Person, die alles leitet, man kommt nicht drumrum.</p>
<p>Dann solltet ihr unbedingt verschiedene Posten abdecken: jemand bedient die Kamera, jemand kontrolliert das Bild auf Schärfe und Fokus und jemand überprüft den Sound. Eigentlich eine simple Sache, aber es braucht auch Disziplin. Und auch hier gilt: im Zweifelsfall entscheidet der Regisseur.</p>
<h3>Die Szene in den Kasten kriegen</h3>
<p>Die Szene sollte dann starten, wenn der Regisseur das Zeichen gibt. Vorher wird das Bild und der Ton geprüft. Wenn irgendwie möglich, sollte mit einer Filmklappe gearbeitet werden, damit ihr jeden einzelnen Take genau dokumentieren könnt. Den Besten notiert ihr euch, das macht es euch beim Schneiden unglaublich viel einfacher. Ach ja, wir haben keine Filmklappe benutzt und uns dann für den Schnitt durch 9 Stunden Filmmaterial gewühlt.</p>
<p>Ihr spart Zeit, wenn ihr versemmelte Takes gleich abbrecht. Spielt der Ton verrückt, ruft der Tonverantwortliche Cut, dasselbe, wenn das Bild nicht passt oder es die Schauspieler verpatzen.</p>
<p>Wie gesagt, seid streng mit euch selber, nehmt euch Zeit und holt das Beste raus, was irgendwie geht. Und bleibt vor allem bei der Sache! Wir hatten eine Szene zu drehen, da war es irgendwas um 4:00 Uhr morgens, alle waren müde, es war kalt und wir wollten fertig werden. Also drehten wir irgendwie irgendwas zusammen und wir waren fürs erste zufrieden. Beim Schneiden hat sich dann alles gerächt, weil wir kein vernünftiges Material zur Auswahl hatten.</p>
<h3>Der Zeitfaktor</h3>
<p>Unterschätzt nie die Uhr! Niemals! Wir haben das leider öfters getan und wurden teilweise auch bitter dafür bestraft. In erster Linie gilt: übernehmt euch nicht und lasst euch Zeit für die Szenen. Ihr müsst nicht alles an einem Tag runterspulen. Je nach Szene brauchts natürlich mal länger, mal weniger. Dialoge hat man relativ fix drin, aber Actionszenen brauchen wesentlich mehr Geduld. Für 3 Minuten Autofahrt (Aussenaufnahmen), haben wir gut 10 Stunden investiert. Eine Szene an einer Tankstelle, die etwa gleich lange dauert, konnten wir in gut 2 Stunden abschliessen. Zudem haben wir ursprünglich mit einem intensiven Wochenende gerechnet, aus welchem dann 9 Wochenenden wurden.</p>
<p>Zum Thema Zeit gehört auch ein Plan! Wenn ihr mehrere Personen seid, dann ist es unabdingbar, dass eure Termine fix stehen. Gut, eigentlich müsste man das ja nicht erläutern, aber wenn ihr beispielsweise eine Szene explizit bei der Abenddämmerung drehen wollt, dann wäre es wohl besser, wenn alle Involvierten auch pünktlich vor Ort sind. Trotzdem sind Ausweichdaten nicht schlecht, man bedenke nur schon das Wetter, das umbrechen kann.</p>
<h3>Spezielles</h3>
<p>Habt ihr vor, mit Effekten zu arbeiten? Gibt es Dinge, die ihr nur einmal aufnehmen könnt? Bei unserem Dreh gab es eine Erschiessungsszene, die entsprechend Blutspritzer benötigte. Gerade wenn sowas Neuland ist, solltet ihr genügend Zeit einplanen, um Tests durchzuführen. Ich dachte am Anfang, dass so eine Blutszene keine Probleme verursachen kann, was sie auch tatsächlich nicht tut. Nur sollte man am besten schon mit einer gewissen Routine ans Set gehen, das Experimentieren ist definitiv Teil der Vorbereitungen. Bedenkt auch die Effekte, die ihr digital einfügen wollt… wenn ihr zum Beispiel einen Hintergrund via After Effects oder einem ähnlichen Programm ersetzen wollt, dann achtet darauf, dass der Hintergrund möglichst «clean» und Kontraststark ist. Je weiter ihr denkt, desto einfacher habt ihrs in der Nachbearbeitung.</p>
<h2>Nachbearbeitung</h2>
<p>Habt ihr alle Szenen abgedreht? Wirklich komplett alles? Nein? Gut, dann fangt gar nicht erst an, eure Daten auf den Rechner zu spitzen, denn es wird möglicherweise im Chaos enden. Bei uns war wohl die Euphorie grösser als die Vernunft und wir haben ein paar kleine Szenen im Nachhinein gedreht, was eigentlich völliger Blödsinn ist. Meiner Ansicht nach gilt: erst wenn alles von A – Z aufgenommen ist, sollte man erst daran denken, den Film auf die Harddisk zu schieben.</p>
<h3>Soft- und Hardware</h3>
<p>Ist es dann mal soweit, dann entscheidet euch für ein beliebiges Schnittprogramm. Ich habe mich für Adobe Premiere entschieden, weil ich mit dem schon Erfahrungen gemacht habe. Fürs nächste Projekte kommt dann wohl eher Final Cut in Frage. Das spielt aber in erster Linie keine Rolle, nehmt den Microsoft Movie Maker, wenn ihr mit dem klar kommt! Wichtig ist eher, dass eure Kiste ordentlich was hermachen sollte. Wir haben unseren Film auf einem Mac mit 2GHz Core 2 Duo mit 2GB Ram geschnitten, was allerunterste Grenze ist. Für HD-Material und entsprechendem Sound wäre das doppelte, oder besser dreifache, geeigneter. Ansonsten braucht ihr natürlich genügend Festplattenspeicher. Wer auf eine SSD zurückgreifen kann, soll das unbedingt tun! Zudem ist ein zweiter Bildschirm Gold wert.</p>
<p>Und noch ein wichtiger Punkt: Backups sind natürlich eine feine Sache, tut das, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt. Was ihr aber auf gar keinen Fall tun solltet, sind Updates im Schnittprogramm. Während des laufenden Projektes solltet ihr unbedingt bei der Version bleiben, mit der ihr angefangen habt. Ich habe damals einen simplen Patch für Premiere installiert und dann ging rein gar nichts mehr! Also Vorsicht!</p>
<h3>Dateimanagement</h3>
<p>Je grösser euer Projekt, desto mehr Sequenzen werdet ihr haben, verständlich. Legt eure Dateien, Sequenzen, Soundfiles, Rohdaten und so weiter sorgfältig und akribisch ab, es wird euch zugute kommen. Sachen, die ihr definitiv nicht braucht, sollten ohne Umweg in den Papierkorb wandern.</p>
<h3>Der Schnitt</h3>
<p>Mir mangelt es ehrlich gesagt an Erfahrung in dem Bereich, aber trotzdem konnte ich ein paar wichtige Erkenntnisse in dem Bereich sammeln. Als erstes sollte man immer vom Groben zum Feinen übergehen. Am Anfang schneidet ihr nur die einzelnen Szenen und Einstellungen zusammen und reiht sie aneinander. Es empfiehlt sich dabei übrigens, für jede Szene eine separate Sequenz im Schnittprogramm zu erstellen und die einzelnen Einstellungen auf eigene Spuren zu legen, so kriegt man kein Durcheinander.</p>
<p>Wir haben uns ein wenig vertan und gegen den Schluss Teilweise einige «Baustellen» gehabt, die man kaum noch bearbeiten konnte. Das sollte man natürlich möglichst vermeiden.</p>
<p>Falls ihr übrigens die Möglichkeit habt, eure Audiospuren von einem Profi überarbeiten zu lassen, dann nehmt die Chance war! Wir hatten das Glück und ein Kollege hat sich unseren Sound angehört und nachbearbeitet. Das Problem ist, dass wenn man selbst Hand anlegt, der ganze Spass oft arg übersteuert wird, was das Amateurohr in der Regel gar nicht wirklich hört.</p>
<p>Habt ihr den Rohschnitt zusammen, dann schaut euch das Resultat an. Das komplette Projekt an einem Stück zu sehen macht erstens Laune und zweitens sieht man sofort, wo noch Fehler vorhanden sind. Danach geht es an die Feinarbeit! Hier kann natürlich kreativ gearbeitet werden, Grenzen sind einem fast keine Gesteckt. Wir haben hauptsächlich die Bilder überarbeitet. Und zwar mit Kontrast- und Helligkeiteinstellungen sowie dem Neat-Plugin, das Bildrauschen entfernt. Letzteres ist übrigens ein wahrer Segen, wenn auch nicht ganz günstig. Dann wären da noch Introsequeznen mit Titeln, Fades, die ganzen Special Effects, Soundbearbeitung und so weiter. Wie gesagt, hier all zu gross auszuholen würde keinen Sinn machen, da jedes Projekt seinen eigenen Stil und seine eigenen Nachbearbeitungsschemata hat. Ein Blick in Richtung After Effects und Konsorten tut sicher gut, braucht aber auch eine ordentliche Einarbeitungszeit. Persönlich finde ich ja, dass sich ein Film ohne grosse Effekte behaupten sollte, aber das ist selbstverständlich Geschmacksache.4</p>
<p>Ach ja, rein zeitlich gesehen solltet ihr für den Schnitt gleich mindestens nochmal so viel Zeit einplanen, wie ihrs fürs Filmen getan habt.</p>
<h3>Export</h3>
<p>Heutzutage ist ein digitales Format eigentlich völlig ausreichend, denn mit YouTube, Vimeo und Ähnlichem, lassen sich Filme in Windeseile verbreiten. Am besten fährt man wohl mit dem h.264-Codec, damit ihr schlussendlich ein sauberes MP4-File habt. Das ist überaus stark komprimiert, die Qualität bleibt aber entsprechend hoch. Bei den Exporteinstellungen sollte die Qualität nicht hochgezüchtet werden. Exportiert ihr eine 720p Quelle zu einem 1080p File, riskiert ihr Ruckler, was zumindest bei uns der Fall war. Zudem würde ich empfehlen, das gesamte Projekt, oder auch die einzelnen Sequenzen, vor dem Export zu rendern, das erspart euch im Endeffekt Zeit.</p>
<h3>DVD Authoring</h3>
<p>Als allererstes: Vorsicht mit MP4-Files! Viele Authoringprogramme (wie Adobe Encore oder Apple iDVD) können mit MP4 nichts anfangen, was irgendwodurch auch verständlich ist. Ihr solltet für eine DVD euer Projekt im MP2-Format haben, damit nichts schief läuft. Ein wirklich hilfreiches Programm könnte hierbei der Wondershare Video Converter sein, der euch eure Videos in fast jedes Filmformat umwandeln kann. Ist nicht gratis, aber kann sich unter Umständen lohnen.</p>
<p>Wie dem auch sei, das hier ist wahrscheinlich eher ein Spezialfall… wir haben uns für eine kleine Auflage von DVDs entschieden.</p>
<h2>Und sonst?</h2>
<p>Im «Groben» wärs das ungefähr. Ich denke, das Wichtigste bei so einem Projekt ist der Spass und die Freude an der Sache. Wenn ihr letztendlich hinter euerm Gefilmten stehen könnt, dann hat sich die Arbeit gelohnt. Wir haben teilweise Blut geschwitzt, sind völlig übermüdet in der Nässe und Kälte gestanden, haben nächtelang vor dem Computer gesessen. Wieviele Stunden es waren, kann ich gar nicht mehr sagen, aber es hat sich trotzdem gelohnt, weil wir alle eine grandiose Erfahrung machen konnten und viel dazugelernt haben. In dem Sinne: auf ins nächste Projekt!</p>
<p>ps. der Text hier wird wohl noch die ein oder andere Überarbeitung erfahren.</p>
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		<title>Die beste Actionszene aller Zeiten</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 20:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eichruss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cinemaniac]]></category>
		<category><![CDATA[Actionszene]]></category>
		<category><![CDATA[Endhiran]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem meine Kinnlade vom Boden wieder zurück in ihre ursprüngliche, normale Position zurückgekehrt ist, bleibt mir nichts anderes übrig, als die beste Actionszene, die je gedreht wurde, hier zu präsentieren. Nein, ich übertreibe nicht Inder sind schon ein verrücktes Volk Ich muss den ganzen Film sehen! Unbedingt! Die Szene stammt aus dem Film «Endhiran» und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem meine Kinnlade vom Boden wieder zurück in ihre ursprüngliche, normale Position zurückgekehrt ist, bleibt mir nichts anderes übrig, als die beste Actionszene, die je gedreht wurde, hier zu präsentieren.</p>
<ol>
<li>Nein, ich übertreibe nicht</li>
<li>Inder sind schon ein verrücktes Volk</li>
<li>Ich <strong>muss</strong> den ganzen Film sehen! Unbedingt!</li>
</ol>
<p>Die Szene stammt aus dem Film «Endhiran» und ich habe keinen blassen Schimmer, was da eigentlich abgeht. Aber seht selbst:</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yysbbPStfWw&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yysbbPStfWw&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>The Warlords</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 06:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eichruss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[asia kino]]></category>
		<category><![CDATA[jet li]]></category>
		<category><![CDATA[warlords]]></category>

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		<description><![CDATA[Phu, ich bin ja nun wirklich kein Fan grosser, epischer Filme aus dem Reich der Mitte, irgendwie scheint mir alles ständig so aufgeblasen und überbordend emotional zu sein. Nein, asiatische Filme waren und sind nicht mein Ding und werden es wohl oder übel auch niemals sein. Nun ja, es gibt sie natürlich, die allseits bekannte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.imdb.com/title/tt0913968/"><img class="alignnone size-full wp-image-386" title="The Warlords" src="http://www.eichruss.ch/blog/wp-content/uploads/the-warlords.jpg" alt="The Warlords" width="640" height="266" /></a></p>
<p>Phu, ich bin ja nun wirklich kein Fan grosser, epischer Filme aus dem Reich der Mitte, irgendwie scheint mir alles ständig so aufgeblasen und überbordend emotional zu sein. Nein, asiatische Filme waren und sind nicht mein Ding und werden es wohl oder übel auch niemals sein.</p>
<p>Nun ja, es gibt sie natürlich, die allseits bekannte Ausnahme der Regel! Und in gewissen Ansätzen ist dies The Warlords ein bisschen. Aber eben: nur ein bisschen…</p>
<p>Schön ist, Jet Li mal wieder zu sehen; unschön hingegen sind die Nahaufnahmen von ihm. Herrgott, der werte Herr ist ja mal richtig alt mittlerweile. Ok, der Zahn der Zeit mag an ihm nagen, das hindert ihn aber nicht daran, die Scheisse aus allem und jedem zu prügeln. Es ist schon fantastisch, ihm zuzusehen.</p>
<p>Neunzehntes Jahrhundert. General Pang (Jet Li) verlässt als einziger Überlebender ein blutiges Schlachtfeld. Der Verzweiflung nahe, sucht er Schutz bei einer einfachen Bäuerin, die ihn wiederum mit einem Haufen von Banditen, angeführt von den Blutsbrüdern Er-Hu (Andy Lau) und Wen-Xiang (Takeshi Kaneshiro), in Kontakt bringt. Wiederwillig nehmen sie ihn auf. Schon bald zeigen sich Pang&#8217;s Führungsqualitäten und nach einem Überfall verfeindeter Taiping, beschliessen die Wegelagerer, sich der imperialen Armee anzuschliessen um mit dem Sold das Überleben einer ganzen Generation zu sichern.</p>
<p>Die 3 Protagonisten, allen voran Pang, steigen sehr schnell in der Hierarchie auf und mit der Macht und dem militärischen Erfolg kommen die Probleme. Persönliche Streitereien arten in Tobsucht und Blutdurst aus, aus einfachen Entscheidungen werden Befehle, die tausenden Menschen das Leben kostet.</p>
<p>So fragen sich die drei Krieger nach all ihren Taten: war es das wert? Hat sich die Aufopferung, das Töten und das Leiden gelohnt?</p>
<p>Ich denke, letzteres ist, relativ simpel formuliert, die Moral von der Geschichte. Und tatsächlich, gegen den Schluss des Films gibt es einige Szenen, die moralisch durchaus bedenklich sind.</p>
<p>Stilistisch gesehen ist The Warlords ein Augenschmaus, ein wahres Fest! Fantastische Kulissen, epische Schlachten, perfekt durchdachte Kampfchoreografie und ein superber Soundtrack. Die Kämpfe sind wirklich grandios und lassen wohl so manchen Kiefer gen Boden sinken. Aber auch abseits vom Getöse ist der Film in allen Belangen höchst professionell: durchdachte Dialoge, gut ausgefeilte Charaktere, die harmonisch miteinander zusammenspielen, eine realistisch aufgezogene Story (allerdings mit relativ voraussehbaren Elementen). Eigentlich müsste der Film ja eine absolute Traumbewertung holen!</p>
<p>Ich muss das ganze aber leider trotzdem ein wenig subjektiv betrachten: wie schon erwähnt, tu ich mich schwer mit asiatischem Kino. Das ist hier leider nicht anders! Die Überlänge, die überzeichnete Dramaturgie, das fast schon kitschige Brüdergetue… irgendwie muss man damit halt warm werden, ich kanns leider nicht. Nichts desto trotz, das macht den Film nicht schlecht, man muss halt diese Art einfach mögen.</p>
<p>Etwas objektiver kann man aber den Inhalt abstempeln: So wahnsinnig innovativ ist er leider nicht, das muss man zugeben. The Warlords bietet nicht wirklich neuen Stoff. Nichts, was man nicht schon irgendwie in einer ähnlichen Form gesehen hätte.</p>
<p>**&frac12;~~ (2.5/5)</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NOr8Dj1PxJg&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NOr8Dj1PxJg&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Keine bösen Wörter!</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 14:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eichruss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Off Topic]]></category>
		<category><![CDATA[Beleidigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüche]]></category>

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		<description><![CDATA[Ok, es sind sage und schreibe 8 Blogeinträge in der Pipeline, die darauf warten, fertiggestellt zu werden. In der Zwischenzeit, darf man mich selbstverständlich beleidigen ob der langen Warterei. Hier ein paar sehr kreative Beispiele:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, es sind sage und schreibe 8 Blogeinträge in der Pipeline, die darauf warten, fertiggestellt zu werden. In der Zwischenzeit, darf man mich selbstverständlich beleidigen ob der langen Warterei. Hier ein paar sehr kreative Beispiele:</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PSEYXWmEse8&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/PSEYXWmEse8&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>The same procedure as every year</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 21:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eichruss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cinemaniac]]></category>
		<category><![CDATA[Off Topic]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon wieder ein Jahr rum! Vielleicht muss ich erwähnen, dass es mir im Prinzip völlig egal ist, ob da jetzt ein Jahreswechsel stattgefunden hat oder nicht. Ich sehe das Ganze nicht so eng, halte nichts von guten Vorsätzen und schon gar nichts von glamurösem Feiern in der Silvesternacht. Anyway, trotzdem möchte ich mich an dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder ein Jahr rum! Vielleicht muss ich erwähnen, dass es mir im Prinzip völlig egal ist, ob da jetzt ein Jahreswechsel stattgefunden hat oder nicht. Ich sehe das Ganze nicht so eng, halte nichts von guten Vorsätzen und schon gar nichts von glamurösem Feiern in der Silvesternacht.</p>
<p>Anyway, trotzdem möchte ich mich an dieser Stelle mal wieder zu Wort melden… zum einen, weil ich es schlicht und einfach schon lange nicht mehr getan habe (Weihnachten und co. sei Dank) und zum anderen will ich trotzdem nochmals auf das Jahr 2010 zurückblicken. In filmischer Hinsicht versteht sich!</p>
<p>Das Kinojahr war mehr oder weniger durchzogen, was meine Ansichten betrifft. Es gab brillante Filme, sehr viel Durchschnittskost und auch so manche Enttäuschung. So richtig «over the top» war im letzten Jahr hauptsächlich Leonardo DiCaprio in Inception und vor allem Shutter Island! Zwei wirklich grandiose Filme, die es locker in meine Allzeitfavoriten geschafft haben. Dann gabs die fulminante Rückkehr von Toy Story oder gutes Popcornkino à la Prince of Persia. Plus, ich hätte es nicht gedacht, David Fincher ist wieder im Rennen! Nach Benjamin Button hab ich ihn persönlich ziemlich abgeschrieben, aber sein Portrait über Facebook, The Social Network, ist für mich ein Highlight von diesem Jahr gewesen. Zudem hab ich mindestens zweimal so richtig lachen müssen im Kino. Und zwar bei The other Guys und bei Get him to the Greek. Grösste positive Überraschung war definitiv Unstoppable, von dem ich rein gar nichts erwartet hatte und im Endeffekt hell begeistert war.</p>
<p>Was 2010 so richtig schlecht war, bringt mich ein wenig ins Grübeln, ausser, dass ich per sofortiger Wirkung keine neuen Ergüsse von Adam Sandler und Will Smith mehr anschauen werde. Kindsköpfe und Karate Kid waren so dermassen grottenschlecht, dass ich getrost auf weitere audiovisuelle Quälereien der Beiden verzichten kann. Ach ja, Nightmare on Elm Street, Clash of the Titans und The last Airbender (oder generell Filme von Night M Shyamalan) konnte man sich ebenfalls schenken. Wenn wir eh schon dabei sind: auch George A. Romero sollte dringend aufhören, seine Dawn-Reihe fortzusetzen. Sein letztes Werk war wirklich eine unsägliche Katastrophe!</p>
<p>Was auffällt &#8211; es gab so einiges an Standardkost: Iron Man 2, Expendables, Legion, Harry Potter 7 (wobei, es ist lediglich der erste Teil, von dem her…), REC2, ein paar halbherzige Komödien, doofe Remakes, Fortsetzungen… gerade aber bei der Flut an belanglosen Zeug, das die Tagesschlagzeilen eh nicht überlebt, verlier ich schnell den roten Faden, muss ich zugeben.</p>
<p>Und sonst? Serienmässig ist einiges gegangen und ich bin im letzten Jahr definitiv dem Virus verfallen… Dexter startete mit der fünften Staffel durch und meuchelt dieses Jahr weiter, The Walking Dead ist weltklasse, dazu Breaking Bad, Sons of Anarchy und Konsorten versprechen weiterhin wochenfüllendes TV-Programm. 24, meine absolute Lieblingsserie, hat mit der achten Staffel im letzten Jahr leider sein Finale gefunden. Irgendwie schade, aber es war meiner Meinung nach ein durchaus gelungener Schluss. Ruhe in Frieden, 24!</p>
<p>Apropros Ruhe in Frieden: selten habe ich ein Jahr wahrgenommen, in welchem so viele Schauspieler und Regisseure verstorben sind. Viele davon sind altersbedingt von uns gegangen, was mir irgendwie verdeutlicht, dass die Zeit für die schillernden Persönlichkeiten des goldenen Filmzeitalters gekommen ist. Blake Edwards, Leslie Nielsen, Tony Curtis, Dennis Hopper, John Forsythe, Gary Coleman, Patricia Neal und alle anderen, die ich vergessen habe: RIP! Herausragende Shootingstars sind mir dagegen leider relativ wenige aufgefallen. Kann aber auch sein, dass ich gar nicht gross darauf geachtet habe.</p>
<p>Abseits vom Filmkonsum war ich im letzten Jahr auch selber tätig. Mit Kollegen habe ich einen Kurzfilm realisiert und vor allem die letzten 6 Monate unglaublich viel Spass an dem Projekt gehabt. Wir sind nun soweit, dass wir eventuell auch weiterhin im Team unserer Leidenschaft weiter nachgehen. Mal sehen, was die Zukunft alles bringt.</p>
<p>Nun, die Zukunft… naja, am allermeisten frage ich mich natürlich, ob 2012 tatsächlich die Welt untergeht und ob wir 2015 Hoverboards und selbstbindende Schuhe haben werden (wobei sich letzteres erübrigen würde, wenn ersteres wirklich eintrifft). Grosse Erwartungen hege ich keine, 1997 war New York schliesslich auch noch keine Gefängnisinsel, eine herbe Enttäuschung. Damals, sowie auch heute.</p>
<p>Abseits davon habe ich das kommende Kinojahr noch nicht so genau unter die Lupe genommen. Ich werde wie üblich einfach «drauflosschauen», wenn mich irgendetwas interessiert. Und ja, ich gebe es zu, 2011 werden für mich die Prioritäten teilweise eher auf anderen Gebieten als auf Filmen liegen. Was das alles ist, möchte ich hier nicht öffentlich rumposaunen, aber es muss sich schon um etwas verdammt Gewaltiges handeln, wenn es wichtiger als irgend ein Film ist. Zudem muss ich irgendwie Geld sparen, um ein Lichtschwert-Replica zu kaufen.</p>
<p>Nun denn, in dem Sinne wünsche ich ein erfolgreiches (Kino-)Jahr, möge die Macht mit euch sein!</p>
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		<title>Scott Pilgrim vs. The World</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 18:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eichruss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Alison Pill]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[gegen den Rest der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Cera]]></category>
		<category><![CDATA[Scott Pilgrim]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Cera in einer schrägen Komödie mit leicht angehauchter Romantik? Kennen wir! Lieben wir! Diesmal schlüpft er in die Rolle von Scott Pilgrim. Scott ist, wer hätte es gedacht, ein typischer Verlierertyp. Er wohnt mit seinem schwulen Kumpel in einem winzig kleinen Apartment  (das nicht einmal Fenster hat), spielt in einer Band, die ständig nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.imdb.com/title/tt0446029/"><img class="alignnone size-full wp-image-370" title="Scott Pilgrim vs The World" src="http://www.eichruss.ch/blog/wp-content/uploads/scott-pilgrim-vs-the-world.jpg" alt="Scott Pilgrim vs The World" width="640" height="266" /></a></p>
<p><a title="IMDB Profil von Michael Cera" href="http://www.imdb.com/name/nm0148418/">Michael Cera</a> in einer schrägen Komödie mit leicht angehauchter Romantik? Kennen wir! Lieben wir!</p>
<p>Diesmal schlüpft er in die Rolle von Scott Pilgrim. Scott ist, wer hätte es gedacht, ein typischer Verlierertyp. Er wohnt mit seinem schwulen Kumpel in einem winzig kleinen Apartment  (das nicht einmal Fenster hat), spielt in einer Band, die ständig nach dem grossen Durchbruch strebt, hat seltsame Freunde und sein Liebesleben kriegt er irgendwie auch nicht in den Griff. Letzeres wird von der 17 jährigen Knives dominiert, die aber irgendwie nicht so richtig zu ihm passt. Und plötzlich taucht aus dem Nichts Kim auf! Scott ist natürlich sofort Feuer und Flamme für die quirrlige Lady. Das eine ergibt das andere und die beiden kommen tatsächlich zusammen. Was er sich da geangelt hat und vor allem, was ihn alles erwartet, das hätte er sich aber wohl nie im Leben erträumen lassen.</p>
<p>Nun, die üblichen Probleme, wie zum Beispiel, dass er im Prinzip noch immer mit Knives zusammen ist und ein Doppelleben führt, scheinen noch irgendwie lösbar zu sein. Auch, dass er seine Band völlig vernachlässigt, geht irgendwie klar. Seine Ex, die mittlerweile äusserst erfolgreich in einer anderen Band singt, kann er auch noch im Zaun halten. Dass er aber die 7 Exfreunde von Kim in jeweils knallharten Kämpfen besiegen muss, das ist dann schon eher ein harter Brocken! Urplötzlich taucht einer nach dem anderen auf und stellt ihn zum Duell. Erst wenn er sie alle besiegt hat, ist ihm eine Zukunft mit Kim sicher.</p>
<p>Klingt verrückt, ist es auch! Im Grund genommen ist Scott Pilgrim vs. The World nichts, was man besonders erwähnen müsste. Wer Superbad, Juno und Konsorten gesehen hat, der weiss in ungefähr, was auf einen zukommt, der Humor ist vergleichbar. Hier muss angemerkt werden, dass das Niveau locker mit genannten Beispielen mithalten kann. Der Film unterhält, ist gespickt mit skurrilen und schrägen Situationen, lebt von amüsanten Dialogen und coolen Schnitten.</p>
<p>Das Spezielle sind dann aber die Kämpfe! In bester Comicmanier prügelt sich Scott mit seinen Rivalen, POW- und BANG-Effekte inklusive. Es ist irgendwie verdammt schräg, aber es passt meiner Meinung nach hervorragend zum Konzept und zur allgemeinen Machart des Films. Herrlich, wie beispielsweise ein Exfreund, erklärter Veganer, durch seine tierlose Ernährung Superkräfte entfacht. Will heissen, seine Augen glühen, seine Haare rauchen und er prügelt Scott mal eben kurz durch Ziegelmauern und befördert ihn mit einem Schlag in die Stratosphäre. Alles sehr schräg und sehr wirr, aber eben, irgendwie hats Stil!</p>
<p>Wären all diese Spezialeffekte nicht, Scott Pilgrim vs. The World würde wohl oder übel untergehen, denn das Grundschema ist, obwohl es solide ist, nichts Spezielles. Allerdings möchte ich trotzdem die Liebe zum Detail hervorheben… eine Szene, die ich extrem gelungen finde ist, als Scott sich in aller Eile und voller Elan aufmacht, um aus seiner miefigen Bude loszuziehen. Die Kamera zeigt, wie er seine Jacke anzieht, den Reissverschluss zumacht und so weiter. Alles in harten, schnellen Schnitten. Man kennt das ja… der Clou: die letzte Einstellung zeigt, wie er sich die Schuhe bindet. Dafür braucht er eine gefühlte Ewigkeit und es passiert rundherum rein gar nichts mehr. Herrlich!</p>
<p>Ein guter Popcornstreifen, den ich mir auch gerne ein zweites Mal anschauen würde.</p>
<p>****~ (4/5)</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/O_RrNCqCIPE&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/O_RrNCqCIPE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Ich bin ein Serienkiller</title>
		<link>http://www.eichruss.ch/blog/ich-bin-ein-serienkiller/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 17:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eichruss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cinemaniac]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich bin schuldig im Sinne der Anklage: Ich bin ein Serienkiller. Reue zeige ich allerdings keine, das Totschlagen der Zeit hat mir sogar unglaublich Spass gemacht! Bin ich deswegen ein perverser Freak? Quatsch, ich bin ja schliesslich nicht der Einzige. Millionen von Mittätern leben da draussen und sie sind alle hungrig nach mehr! Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich bin schuldig im Sinne der Anklage: Ich bin ein Serienkiller. Reue zeige ich allerdings keine, das Totschlagen der Zeit hat mir sogar unglaublich Spass gemacht! Bin ich deswegen ein perverser Freak? Quatsch, ich bin ja schliesslich nicht der Einzige. Millionen von Mittätern leben da draussen und sie sind alle hungrig nach mehr!</p>
<p>Das ist aber auch wenig verwunderlich, denn die Qualität von TV-Serien ist in den letzten Jahren so dermassen gestiegen, dass mittlerweile eine ernsthafte Konkurrenz zu Filmproduktionen besteht. Ich mag mich noch daran erinnern, wie es in den 90ern war, als die coolen Serien aus den 80ern und 70ern nicht mehr ausgestrahlt wurden (die Originale von Knight Rider, MASH oder dem A-Team habe ich leider zwecks 85er-Jahrgang nie sehen können) und das Programm von mehr oder weniger lustigen Sitcoms dominiert wurde. Oder um Homer Simpson zu zitieren: «Er kommt jeden Freitag Abend, wie Urkel!». Das war alles gut und recht, aber für mehr als seichte Unterhaltung am Abend habe ich das Ganze nie empfunden.</p>
<p>Heutzutage sieht das wie erwähnt ein wenig anders aus. In Serien werden Abermillionen von Dollars gesteckt, hochkarätige Schauspieler und Regisseure verpflichten sich für ganze Staffeln, Fernsehsender leben sozusagen ausschliesslich von ihrem Serienprogramm (zB. HBO oder AMC).</p>
<h3>Kiefer Sutherland, du bist schuld!</h3>
<p>So richtig angefangen hat das Ganze bei mir mit 24. Das war damals bei der ersten Staffel, die mir ein Kollege netterweise ausgeliehen hat, weil ich krank zuhause im Bett lag. Ich war mir gewohnt, dass Serien halt niemals an die Qualität eines Filmes rankommen, hab dann aber die erste Disc wegen massiver Langeweile trotzdem in den Player geschoben. Ich war so begeistert von der Serie, dass ich die komplette Staffel an einem Stück geguckt habe. Ja doch, das war wohl der Moment, als ich hungrig auf mehr wurde.</p>
<p>Dann kam irgendwann Band of Brothers, zu dem ja eigentlich nicht viel gesagt werden muss. Und auch Lost war bei der Erstausstrahlung im TV ein absolutes Highlight (wobei ich sagen muss, dass ich ab der zweiten Staffel den Faden sowie die Lust verloren habe). Dazwischen gabs immer wieder Scrubs, Simpsons und Two and a half Men.</p>
<p>Irgendwann hab ich dann mit Dexter angefangen und seit dem reisst die Welle von qualitativ überragenden Serien nicht mehr ab! Breaking Bad, The Sopranos, The Wire, The Pacific… alles Kost auf allerhöchstem Niveau.</p>
<h3>Zukunftsmusik</h3>
<p>Momentan bin ich gerade wiedermal mit Dexter beschäftigt und verfolge parallel dazu die erste Staffel von The Walking Dead und Boardwalk Empire. Zudem hab ich mal in Sons of Anarchy, Mad Men und Deadwood reingeschaut, die ich ganz bestimmt auch weiterverfolgen werde. Und ach ja, die finale Staffel von 24 ist auf Bluray unterwegs zu mir und HBO bringt ja demnächst noch eine Mittelalterserie. Als letzter Punkt wären dann noch die ganzen offenen Posten, wobei in dem Fall sicher Prison Break zu oberst steht.</p>
<p>Fraglich, wie ich die Zeit finden soll, all diese Serien anzusehen. Allerdings haben Serien ja den Vorteil, dass die Folgen meistens unter einer Stunde laufen. Vor dem Ins-bett-gehen gibts eigentlich immer ein Zeitfenster dafür.</p>
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